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Die neue Architektur mit Minecraft Forge – Part 1 die Hardware

23. Oktober 2015 - Allgemein

Es ist viel passiert seit dem Post über unsere erste Architektur mit Canary Mod (Post vom 25.9.2015).

Die Anfänge

Damals haben wir einen Arduino über eine Serielle Schnittstelle an den Raspberry Pi angebunden und über HTTP an den Minecraft Mod Übertragen. Dieses Setup war nur bedingt tauglich für Kommunikation über die grenzen des lokalen Netzes hinweg. Auch der verwendete Minecraft Server Canary Mod ist seit einigen Wochen komplett eingestellt und damit komplett legacy Software geworden. Aber nicht nur diese beiden Punkte haben und dazu bewogen, eine neue Architektur zu erdenken.

Es waren vielmehr die weitaus besseren und ausgefeilteren Möglichkeiten mit Minecraft Forge, in das Spielgeschehen einzugreifen und die Spielmechanik zu verändert und zu erweitern. Also ab nun heist es: Wir nutzen Minecraft Forge.

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Die Idee

Auch das Hardware Setup war uns etwas zu volatil und sehr Fehleranfällig. Dieses sollte nun endlich verbessert werden und das bei so vielen Punkten wie möglich. Auf jeden Fall weg von der seriellen Übertragung zwischen Pi and Arduino in so vielen Punkten wie möglich. Nun gab es 2 Möglichkeiten, diese Sache zu Lösen. Entweder den Arduino Weglassen und auf eine Lösung nur mit RaspberryPi zu wechseln, oder den Raspberry Pi und zum Beispiel auf einen Arduino mit Ethernet zu Wechseln.

 

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Eine Arduino only Lösung, hätte den Charme, viel Hardware und Sensoren ohne viel Mühe anbinden zu können, da die entsprechenden Libraries schon von Haus aus von den Entwickler der Sensoren zur Verfügung stehen. Der Nachteil wäre auf jeden Fall, die reduzierten Möglichkeiten in der Kommunikation… Entweder Seriell (oder ein anderes Hardware Protokoll wie 2Wire oder SPI). Diese Bräuchten aber wieder ein Gegenstück in Form eines Raspberry, welcher in 1 bis 5 Meter beim Arduino mit Kabel angebunden ist. Auch Bluetooth und Zigbee machen die Lage nur bedingt besser. Bei all diesen Lösungen bräuchte man einen lokalen Hub, der die Signale noch weiterverarbeitet. OBWOHL das nicht heißen muss, dass diese Möglichkeiten nicht auch bei den hAck1ng d4ys zum test gebaut werden können. Die andere Möglichkeit war es gleich einen Arduino mit Ethernet zu benutzen. Der Ethernet Stack braucht aber soviel Speicher auf dem kleinen Arduino, das nicht mehr soviel Platz für das eigentliche Projekt bleibt.

das neue Setup

Und so entschieden wir uns für das nutzen nun direkt den Raspberry Pi 2 mit dem PiFace Digital 2 (Link zum Hersteller)

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Diese Hardware verschafft uns in vielen Punkten Vorteile. Zum Beispiel hat es viele Bauteile schon an Board, wie zum Beispiel 4 Taster und 2 Relais. Diese können einfach über eine existierende python-library angebunden werden kann. Das macht das Auslesen der Werte und das senden der Werte über zum Beispiel HTTP oder ein anderes Protokoll dank python sehr einfach.

Kurz gesagt, in jeder Hinsicht eine Vereinfachung.

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